Lateinisch: zincum; engl.: zinc; franz.: zinc; span.: zinc; ital.: zinco.
Chemisches Symbol: Zn
Chemisch-physikalische Eigenschaften
Zink ist ein bläulich weißglänzendes Metall, das ab ca. 100° C walz- und dehnbar wird. Es lässt sich gießen, schweißen und
löten. An der Luft bildet Zink eine passivierende Schutzschicht aus Zinkoxid und Zinkcarbonat (Weißrost). Gegen Wasser ist es recht beständig, leicht löslich ist es jedoch in Laugen und Säuren.
Zink ist für die meisten Pflanzen und Tiere ein essenzielles Spurenelement.
Technische Eckdaten

Ordnungszahl: 30

Relative Atommasse: 65,41

Wertigkeit: 2
Dichte: 7,14 g/ccm
Schmelzpunkt: 420 °C
Siedepunkt: 907 °C
Mohs-Härte: 2,5
Linearer Wärmeausdehnungskoeffizient (Wärmeausdehnung): 30,2
Vorkommen und Produktion
Zink kommt in der Natur nicht in elementarer Form vor, es wird hauptsächlich in Form des Erzes Zinksulfid (z.B. Wurtzit oder Zinkblende) abgebaut. Bedeutende Abbaustätten befinden sich in den USA, in Kanada, den GUS-Staaten und Australien.
Verwendung
Etwa die Hälfte der gesamten Weltproduktion (im Jahr 2000 waren es 8,3 Mio. Tonnen) wird in der Automobil- und Bauindustrie zur galvanischen Beschichtung von Stahlprodukten verwertet. Daneben ergeben sich für Zink wichtige Anwendungen als Legierungsmetall, als Reduktionsmittel sowie als Grundstoff für viele Zinkverbindungen (vor allem Pigmente). In der Batterietechnik findet Zink Verwendung als Elektrodenmetall bzw. als Gefäßbecher, oft legiert mit korrosionshemmenden Zusätzen wie Blei.
Zink in der Schmuckherstellung
Für reines Zink ergibt sich in der Schmuckherstellung praktisch keine Verwendung. Zink ist jedoch Legierungsmetall für in der Herstellung von Schmuck verwendete
Legierungen wie
Messing,
Tombak oder
Neusilber. In vielen
Weißgoldlegierungen dient es als Bleichmittel zur Entfärbung des
Goldes. In
Silber- und Goldlegierungen spielt Zink als Zusatz in kleinen Mengen zur Absenkung des Schmelzpunktes sowie zur Verringerung der Oberflächenspannung (Gusstechniken) eine wichtige Rolle.
Herkunft des Wortes 'Zink'
Unser Wort 'Zink' wurde dem Metall von seinem Entdecker Paracelsius verliehen. Offenbar ließ er sich dabei von dem Wort 'Zinken' (in der Bedeutung 'Zacke') inspirieren, da das Metall nach dem Schmelzen in Zackenform aushärtet.
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