Das Weißsieden ist eine Oberflächenbehandlung für Schmuck aus
Silber, mit der sich strahlend silberweiße matte Oberflächen erzielen lassen. Dies geschieht indem der Goldschmied mittels einer heißen Säurebehandlung oberflächlich die
Legierungspartner des Silbers (besonders
Kupfer) herausätzt und reines Silber mit einer chrakteristischen geätzten Oberfläche übrigbleibt.
Es handelt sich beim Weißsieden um eine
Versilberung im Abreicherungsverfahren, d.h. es wird kein Silber aufgetragen, sondern andere Metalle werden abgereichert um den Silberanteil zu erhöhen.
'Sieden' lässt sich übrigens unterschiedlich konjugieren, sowohl 'gesiedetes Sielber' als auch 'gesottenes Silber' ist korrekt.
Dies ist nicht die Webpräsenz der präsentierten Goldschmiede und Goldschmiedinnen, und sie spiegelt nicht deren Meinung wider, aber sie ist inspiriert durch deren Schmuck und mit diesem illustriert.
Für die Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der Informationen wird keine Gewähr übernommen. Es wurde sehr sorgfältig recherchiert, dennoch haben sich mit Sicherheit Ungenauigkeiten und Fehler eingeschlichen. Entsprechende Mitteilungen oder Anregungen zur Entwicklung dieser Website sind sehr erwünscht. Benutzen Sie dazu bitte Feedback oder die Kontaktadressen. Alle Rechte vorbehalten!
|