SCHMUCKLEXIKON-INDEX
LEITSEITEN & SPECIALS
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Schmuckfotografie (Schmucklexikon)
Schmuckfotografie stellt besondere Ansprüche an die Ausrüstung und die handwerklichen Fähigkeiten des Fotografen. Neben meist extremen Aufnahmemaßstäben mit den daraus resultierenden Tiefenschärfeproblemen sind es vor allem Reflexe und Spiegelungen, die beim Fotografieren der oft hochglänzenden Objekte in den Griff bekommen werden müssen. Die wichtigsten Herausforderungen lauten:
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Formatfüllende Aufnahmen sehr kleiner Objekte (Makro-/ Mikrofotografie)
Normale Kameras sind für die Aufnahme von Portraits und Landschaften optimiert, also für Objekte, die wesentlich größer sind als Broschen, Fingerringe oder kleine Edelsteine. Dem entsprechend benötigen Schmuckfotografen besondere Kameras und besonderes Zubehör (z.B. Nahaufnahmezubehör, Stativ).
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Ausreichende Tiefenschärfe
Die Tiefenschärfe (auch Schärfentiefe genannt) ist der Bereich, der vor und hinter der scharf eingestellten Ebene noch scharf abgebildet wird. Sie ist abhängig vom Aufnahme-Maßstab und schrumpft bei der Makrofotografie auf sehr kleine Entfernungen zusammen. Daher sind besondere Techniken nötig, um Schmuckstücke komplett scharf abzubilden.
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Farbneutrale Aufnahme bzw. Widergabe
Da es in der Schmuckfotografie oft auf kleinste Farbnuancen ankommt (z.B. Unterschied zwischen Rot- und Roségold), ist eine genaue Kontrolle der Farbwiedergabe wichtig.
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Floureszenzprobleme (Edelsteine)
Edelsteine verändern in UV-Licht oft ihre optischen Eigenschaften. Da Blitzanlagen - das übliche Aufnahmelicht von Fotografen - trotz UV-Dämpfung immer noch ultraviolette Lichtanteile abgeben, muss der Schmuckfotograf mit besonderen Lichtquellen arbeiten.
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Plastische Ausleuchtung, Spiegelungen und Reflexe
Um, besonders bei hochglänzendem Schmuck, das Problem unerwünschter Spiegelungen und Reflexe zu umgehen, verwenden viele Fotografen extrem weiches, flächiges Licht ('Lichtzelt'), was jedoch regelmäßig dazu führt, dass die Oberflächenbeschaffenheit des Schmucks nicht mehr gut erkennbar ist. Richtig wäre eine kontrollierte Mischung von gerichtetem und flächigem Licht, bei genau definierbaren Umgebungsbedingungen.
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Reproduzierbarkeit
Bisweilen ist es notwendig, fortlaufend erzeugte Schmuckserien in größeren zeitlichen Abständen zu fotografieren. Damit die Fotos einzelner Schmuckstücke nicht aufgrund unterschiedlicher Farbgebung oder Lichtführung aus der Serie herausfallen, ist eine Reproduzierbarkeit der Aufnahmebedingungen wichtig.
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Praktische Anleitungen
froufrou.de stellt praxisnahe Anleitungen zur Schmuckfotografie für Foto-Nichtprofis (z.B. Amateure, Goldschmiede) bereit, mit deren Hilfe gute Schmuckaufnahmen auch ohne teuere Spezialausrüstung gelingen.
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Diskussionsforum
Für das Thema Schmuck-Fotografie steht eine eigene Rubrik im Diskussionsforum von froufrou.de bereit. Fragen, auf die Sie hier keine Antwort finden, werden dort kompetent erörtert.
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Dies ist nicht die Webpräsenz der präsentierten Goldschmiede und Goldschmiedinnen, und sie spiegelt nicht deren Meinung wider, aber sie ist inspiriert durch deren Schmuck und mit diesem illustriert.
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