Unter Sakralschmuck versteht man religiösen Schmuck allgemein; Klerikalschmuck dagegen ist Schmuck, der ausschließlich dem Klerus vorbehalten ist, beispielsweise Bischofsringe oder der
Siegelring des Papstes, der sogenannte Fischerring.
Im Christentum sind beispielsweise
Kruzifixe (
Kreuze als plastische Darstellungen des christlichen Kreuzsymbols) und Rosenkränze weit verbreiteter religiöser Schmuck, im Islam der Tasbih (islamischer Rosenkranz), im Buddhismus und Hinduismus die Mala (Gebetskette).
Ob der
Ehering zum Sakralschmuck gehört, hängt von der jeweiligen Einstellung des Trägers ab, d.h. ob er vorwiegend als weltliches Ehesymbol betrachtet wird oder als Symbol göttlichen Ehesegens.
Im weiteren Sinne - wenn ihnen übernatürliche Kräfte zugeschrieben werden - zählen auch Amulette, Talismane und Glücksbringer zu Sakralschmuck, beispielsweise der italienische Cornicello (Anhänger gegen bösen Blick), die Skarabäen der alten Ägypter,
Abraxas-Gemmen sowie Hufeisen oder vierblättrige Kleeblätter als Schmuckstücke.
Bekannte Symbole solcher Amulette und Talismane sind beispielsweise das
Yin-Yang-Symbol, die
Swastika im Hinduismus,
Dreifaltigkeitsknoten und unzählige mehr.
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