Lateinisch: Ruthenium; engl.: ruthenium; franz.: ruthénium; span.: rutenio; ital. rutenio.
Chemisches Symbol: Ru
Ruthenium, das seltenste
Platinmetall, gehört mit
Palladium und
Rhodium zu der Gruppe der leichten
Platinnebenmetalle. Es ist grauweiß, hart, spröde und äußerst beständig gegen
Korrosion.
Technische Eckdaten
- Ordnungszahl: 44 (mehrere natürliche, stabile Isotope)
- Relative Atommasse: 101,07
- Verbindungen: (2), (3), 4, (6), (7), 8
- Dichte: 12,37 g/ccm
- Schmelzpunkt: 2.310 °C
- Siedepunkt: 3.900 °C
- Vickers-Härte: 350-750
- Mohs-Härte: 6,5 (weichgeglüht)
- Linearer Wärmeausdehnungskoeffizient: 9,6
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Ruthenium kommt in der Natur gemeinsam mit anderen
Platinmetallen vor, ist sehr selten und wurde erst 1844 als eigenständiges Metall von dem Russen Karl Karlovich Klaus entdeckt.
Ruthenium wird als
Legierungsmetall verwendet, in der Hauptsache zusammen mit anderen
Platinmetallen. In der Schmuckherstellung wird es zum Beispiel zur Veredelung von
Palladiumlegierungen eingesetzt.
Der russische Entdecker des Metalls K. K. Klaus gab ihm den Namen 'Ruthenium', nach dem lateinischen Wort für Russland ('ruthenia').
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