Korrosion (Schmucklexikon)
Sehr weit gefasst versteht man unter Korrosion eine langsame Zerstörung durch äußere Einflüsse. Der lateinische Begriff bedeutet 'Zernagung'.
Im engeren Sinne bezeichnet man mit Korrosion die von der Oberfläche ausgehende allmähliche chemisch-physikalische Zerstörung von festen Stoffen, besonders Metallen und Gestein, durch Mikroorganismen (biochemische Korrosion), Wasser oder Chemikalien, z. B. Säuren, Basen, Gase oder Metallschmelzen (chemische bzw. elektrochemische Korrosion).
Die bekannteste Korrosionserscheinung ist Rost, d.h. die Zersetzung von
Eisen durch Wasser, die allmählich in die Tiefe schreitet und schließlich zu einer vollständigen Zerstörung des Eisengegenstandes führt.
Manche Metalle sind vor Korrosion weitgehend sicher, da sie sich unter normalen Umwelteinflüssen mit einer schützenden Reaktionsschicht überziehen. Beispiele dafür sind die Oxidhäute von Aluminium oder
Chrom sowie die
Patina von
Kupfer.
In der Schmuckherstellung spielt Korrosion praktisch keine Rolle, da die dort vorwiegend verwendeten
Edelmetalle im normalen Alltag keinerlei Korrosion unterliegen.
Die Zerstörung von Körpergewebe durch Entzündungen oder Ätzmittel wird ebenfalls Korrosion genannt.
Dies ist nicht die Webpräsenz der präsentierten Goldschmiede und Goldschmiedinnen, und sie spiegelt nicht deren Meinung wider, aber sie ist inspiriert durch deren Schmuck und mit diesem illustriert.
Für die Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der Informationen wird keine Gewähr übernommen. Es wurde sehr sorgfältig recherchiert, dennoch haben sich mit Sicherheit Ungenauigkeiten und Fehler eingeschlichen. Entsprechende Mitteilungen oder Anregungen zur Entwicklung dieser Website sind sehr erwünscht. Benutzen Sie dazu bitte Feedback oder die Kontaktadressen. Alle Rechte vorbehalten!
|