Grüngold (Schmucklexikon)
Grüne bis grünliche Goldlegierungen oder in diesen Farben oberflächenbehandeltes
Gold werden Grüngold genannt. Grüngold gehört zu den
Farbgolden.
Es gibt verschiedene mehr oder weniger grüne
Goldlegierungen, beispielsweise:
Goldlegierungen mit Gold und Silber.
Goldlegierungen mit Gold und Silber mit Cadmium und/oder Kobalt.
Kaliumgold mit niedrigem Kaliumanteil ist olivgrün.
Rubidiumgold ist sattgrün.
Massives Grüngold
Grüngold gibt es meist als hell-gelbgrünliche Legierung aus 75%
Gold und 25%
Silber (siehe
Gold 750) bzw. als blassgrüne Legierung aus 58,5% Gold und 41,5% Silber (siehe
Gold 585). Durch den Zusatz von
Cadmium (Gesundheitsrisiko!) und/oder Kobalt lassen sich intensivere Grüntöne erreichen.
Kaliumgold (KAu
4) und Rubidiumgold (RbAu) haben in der Schmuckherstellung keine Bedeutung, weil sie unbenügende Materialeigenschaften aufweisen und beispielsweise wegen ihrer Spröde nicht zu Schmuck verarbeitet werden können.
Feingehaltsstempelung von Grüngold
Grüngold darf in Deutschland ab einem Gehalt von mindestens 33,3% Gold als Gold bezeichnet und als solches (
Gold 333) gepunzt werden, in fast allen anderen Staaten jedoch erst ab einem Goldgehalt von 37,5% (
Gold 375) oder 58,5% (
Gold 585).
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