Chrysokoll (auch Chrysokolla genannt) gehört zu den weniger bekannten, dafür wegen seiner schrillen Farbe umso auffälligeren Edelsteinen. Chryskoll ist, oft gebändert, grün bis blau, undurchsichtig bis höchstens leicht durchscheinend und hat eine
Mohshärte von 2-4, ist also mit einem Messer noch ritzbar. Seine
Dichte liegt zwischen 2 und 2,4, die
Strichfarbe ist grünlichweiß. Chrysokolle sind nicht spaltbar, und der Bruch ist muschelig. Chemisch handelt es sich bei diesem Mineral um wasserhaltiges Kupfersilikat.
Der altgriechische Name 'Chrysokoll' (nicht zu verwechseln mit
Chrysopras) bedeutet 'Goldlot'. Mit dieser Bezeichnung war jedoch in der Antike der ebenfalls grünblaue
Malachit gemeint, der tatsächlich als Flussmittel z.B. bei der
Granulation verwendet wurde.
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