Pünktlich zur Hanauer Nacht der Museen ('Schmucknacht') eröffnet das Goldschmiedehaus in Hanau gleich zwei neue Ausstellungen: Neben der 'Sammlung der Fachschule Turnov 1898 - 1948' werden mit der Ausstellung 'Farbebekennen' die spannenden Arbeiten dreier zeitgenössischer Schmuckkünstlerinnen präsentiert, die zwar außerordentlich unterschiedlichen, aber alle sehr farbenfreudig Schmuck gestalten. Die Ausstellung 'Farbebekennen' wird bis zum 5. September 2006 zu sehen sein.
Die Bildhauerin und Chemikerin
Bussi Buhs produziert große und kleine Plastiken aus selbst hergestellten Kunststoffen: Skulpturen, Schmuck, Kleider, Brillen und mehr. Als Leiterin der Werkstätte für synthetische Materialien an der Akademie der Bildenden Künste in München setzt sie sich seit vielen Jahren sehr kämpferisch für die Anerkennung von Kunststoff als künstlerisch höchstwertigem Werkstoff ein.
Die Schmuckgestalterin
Ulrike Hamm schmückt Haut mit Haut, genauer gesagt mit Pergament. Gefärbt und bedruckt sind diese gegerbten Tierhäute ein faszinierendes Schmuckmaterial, das sich mit vielfältigen Assoziationen verknüpfen lässt.
Anhänger, Armschmuck, Ring
aus Darm bzw. Pergament,
z.T. gefärbt und bedruckt.
Von Ulrike Hamm
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Sylke Arma Klopsch ist freie Künstlerin und Dozentin an der Goldschmiedeschule Pforzheim. Ihr Schmuckstücke erinnern nicht nur optisch oft an die Fundstücke während ausgedehnter Strandspaziergänge, sondern sie sind tatsächlich aus organischen Materialien oder aus emaillierten Metallen, mit denen natürliche Vorlagen nachempfunden wurden, gefertigt.
Ring und zwei Anhänger
aus emailliertem Silber
und Fundstücken.
Von Sylke Klopsch
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Die einzelnen Künstlerinnen dieser Ausstellung
Bussi Buhs
Ulrike Hamm
Sylke Klopsch
Ausstellungsdaten
13.7. - 5.9.2006 Deutsches Goldschmiedehaus, Hanau
Kalender im Diskussionsforum
Ausstellungsort
Das Deutsche Goldschmiedehaus in Hanau